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Leseprobe: "Mich kränkt so schnell keiner!"

Psychotherapie Supervision Coaching Autorin
„Wissen Sie eigentlich, woher der
Begriff ‘Beleidigte Leberwurst’ stammt? In der Berliner Morgenpost stand dazu folgendes: Die Leber galt in alten Zeiten als Sitz der Lebenssäfte und damit auch der Gefühle, Temperamente und Empfindungen, ja sogar des Gewissens. Man ging davon aus, dass sich Zorn, Ärger, Angst und Groll in der Leber anstauen.

Und mit diesen Gefühlen haben wir es bei Kränkungen zu tun. Wenn jemandem ‘eine Laus über die Leber gelaufen ist’, grollt er und ist im schlimmsten Fall beleidigt. Die meisten, die dieses Buch lesen, möchten etwas verändern.

Sie wollen entweder lernen, weniger gekränkt zu reagieren. Oder sie leiden unter ihrem kränkbaren Partner und fragen
sich, was sie tun können, um besser mit ihm oder ihr umgehen zu können. Andere wiederum haben das Ziel, nicht so verletzlich zu sein, nicht gleich zu zeigen, wie schwach sie sich fühlen, wenn sie kritisiert oder angegriffen werden.

Manche spüren, dass ihre Kränkungswut negative Folgen für ihre Beziehungen hat und möchten sie besser unter Kontrolle bringen. Viele leiden darunter, dass sich ihr Gegenüber nach einer Kränkung der Auseinandersetzung entzieht und sie ‘im Regen stehen lässt’.

In all diesen Fällen wollen die Menschen etwas ‘anders machen’ oder ‘anders sein’ als sie sind. ...
Fortsetzung