|
|
Therapie |
|
|
Meine psychotherapeutische Arbeit mit Klienten bezieht sich hauptsächlich
auf narzisstische Störungen, Ess-Störungen und Kränkungen in privatem und beruflichem
Kontext. Ich bin von meiner Grundausbildung her Gestaltherapeutin und ausgebildet in Verhaltenstherapie, Familientherapie (Wnuck-Gette) und EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing). Meine erste Begegnung mit Gestalttherapie hatte ich Anfang der 80-iger Jahre, als Hunter Beaumont aus den USA am Institut für klinische Psychologie in München einen Lehrauftrag bekam. Mich überzeugte an der gestalt-therapeutischen Methode vor allem die Transparenz der therapeutischen Begegnung und das Ziel, zu mehr Bewusstheit, Identität und Authentizität zu gelangen. Das ist auch das Ziel meiner psychotherapeutischen Arbeit. Gestalttherapie zu erklären ist nicht einfach, da es sich bei dieser Methode um einen erlebnisorientierten Ansatz handelt. Statt beispielsweise über etwas zu reden wird ein Weg für ein tieferes Erleben gesucht, das es möglich macht, zu fühlen und auszudrücken, was die Person bewegt. Anstatt über jemanden zu schimpfen, von dem man sich gekränkt fühlt, wird die Person aufgefordert, direkt zu dieser Person zu sprechen. Diese vorgestellte Begegnung allein vertieft die emotionale Beteiligung und macht Einstellungen und Gefühle deutlich, die beim reinen Darüber-Reden gar nicht auftauchen. Goldstein formuliert es folgendermaßen: „Therapie ist Erlebnis. Und Erlebnis findet jetzt statt, nicht gestern oder morgen, sondern gerade in diesem Moment. Je mehr Bewusstheit wir für uns im Augenblick entwickeln, umso mehr sind wir bei uns, im Kontakt mit dem, was wir fühlen, wünschen und denken. Je mehr wir annehmen, was ist, indem wir akzeptieren, was wir fühlen, wünschen und denken, umso selbst-bewusster werden wir." |
|
In meiner psychotherapeutischen Arbeit sorge ich für eine vertrauensvolle,
kränkungsfreie Qualität der Beziehung, da sie die Basis für
eine erfolgreiche
Therapie ist, wie neueste Untersuchungen bestätigen. „Der Mensch wird am Du zum Ich “ sagte der Philosoph Martin Buber, für den alles wirkliche Leben Begegnung ist. Auch Therapie ist Begegnung und Heilung daher auf Kontakt angewiesen. Das gilt besonders für Kränkungen, narzisstische Selbstwert-störungen und Beziehungsprobleme. Die Gestalttherapie eignet sich zudem sehr gut für die Behandlung von Ess-Störungen (Bulimie, Magersucht, Esssucht) und anderen Süchten. Ich arbeite darüber hinaus gestalttherapeutisch mit Menschen, die mit ihren alltäglichen Problemen nicht fertig werden und sich weiterentwickeln wollen. Seit diesem Jahr setze ich vermehrt die Technik EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ein, bei der mit Hilfe einer Rechts-Links-Stimulierung durch Augen-bewegungen oder Tappen in die Handflächen eine Bearbeitung von traumatischen oder stark belastenden Ereignissen ermöglicht wird. Die Methode stammt aus der Traumarbeit, bewährt sich jedoch auch bei Formen nicht verarbeiteter Belastungen wie frühen Trennungen, tiefen Selbstwertverletzungen, Verlassenheiten, beängstigenden Erfahrungen und dergleichen. Mit Hilfe von EMDR können die damit zusammenhängenden Gefühle soweit integriert werden, dass sie nicht mehr so schnell immer wieder durch aktuelle Reize ausgelöst werden. Ich mache im Wesentlichen Einzeltherapie und beziehe in Einzelfällen stundenweise die Partner/in mit ein. Ich rechne nicht mit gesetzlichen Kassen ab. ˜ ˜ ˜ ˜ ˜ ˜ |
|
|
||
|
|
|
|